Die Geschichte des Hauses ist sehr abwechslungsreich. Wenn das Haus sprechen könnte, würde es sicherlich viel Interessantes seit der Zeit der Entstehung der Stadt erzählen.

Es war ein Krügerhaus der 4. Klasse. Dieses Haus besaß der Handwerker Hans Řemenovský (vielleicht ein Riemer oder er hat ein Leder bearbeitet). Dann besaß das Haus Herr Mates Švonc und von der Ausbrennung der Stadt von Schweden kaufte das Haus Adam Kesler.

Nach der Zerstörung der Stadt von den Knechten des Generals Torstenson kaufte das zerstörte Haus am 4.Mai 1650 ein Kürschner Martin Bíz. Die Besitzer wechselten sich - Perückenmacher F. Jarolim. Fr. Wolf, Kaufmann Dominik Jeremiáš, Tuchhändler Fr.Kristián Myslivec, Bischofbeamte, Müller, dann Bäcker František Stankovic. Vom ihm kaufte das Haus am 31.August 1821 für 3900 Goldmünzen Ondřej Kubes. Er wurde im Jahr 1800 in Kojetín geboren. Er gründete hier eine berühmte Eisenwaren “U zlatého rýlu”.p>

Nachfolger der Familientradition war sein 22.Sproß - Sohn Karl - auch ein sehr tüchtiger Geschäftsmann und Numismatiker. Er gründete eine numismatische Gesellschaft der Tschechoslowakei. Das Geschäft “Eisenwaren bei Kubes” prosperiert bis dem Jahr 1947. Dann kam der erste Schlag für Karl und zwar das Gesetz 185/47 – ein Sondereinzeldosis und ein Dosis von dem übermäßigen Zuwachs des Eigentums.

Kubes sollte 6 Mio. CZK bezahlen, so viel Geld hatte aber nicht. Dann begann seine numismatische Sammlungen zu verkaufen. Der zweite Schlag war das Jahr 1948 – Nationalisierung.

Wir belassen in unserem Namen auch Kubes mit der Hoffnung, dass wir gleich erfolgreich werden, wie es in der Zeit von Kubes war.